Mrz 01 2010

Junge Pflege Kongress am Tag der Pflege in Duisburg

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(DUISBURG/NORDWEST) Das brummt - die ersten Anmeldungen zum Junge Pflege Kongress am 12. Mai in Duisburg gehen ein. Wenn das so weitergeht, wird das Theater am Marientor wieder voll. Immerhin 1.500 Besucher fasst die Spielstätte. Damit wäre der Kongress in Nordwest wieder der Größte seiner Art. Gute Stimmung wird es auf jeden Fall geben. Dafür sorgen die Organisatoren - die AG junge Pflege im DBfK Nordwest. Wer am Kongress teilnehmen und sicher eine Karte bekommen möchte, meldet sich besser online an. (Zi)

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Feb 24 2010

10 Jahre dip - herzlichen Glückwunsch

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dip-logo.jpg(KÖLN) Sie kennen bestimmt das Pflegethermometer - alle zwei Jahre misst dieses die Befundlage der beruflichen Pflege und hat sich zu einem unerlässlichen Instrument für die politische Diskussion entwickelt, wann immer es um die Pflege geht. Hinter dem Pflegethermometer steht das dip - das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V.. Das Insitut hat seinen Sitz in Köln und feiert in diesem Jahr sein 10-jähriges Bestehen. Mit drei Mitarbeitern um Prof.Frank Weidner hat das dip im Jahre 2000 als Institut an der Katholischen Hochschule NRW (KatHO NRW) seine Arbeit aufgenommen. Seitdem sind einige Mitarbeiter hinzugekommen und knapp 70 größere und kleinere Projekte im Gesamtvolumen von mehr als 7,0 Mio. Euro eingeworben und bearbeitet worden. Anlass zur Gratulation und zum Feiern: am 9. Juli 2010 findet die Geburtstagsparty in Form eines Fachkongresses im Maternushaus Köln unter dem Motto „10 Jahre dip! Gut für die Pflege“ statt. Das Programm und ein Anmeldeformular sind ab sofort auf der Homepage des dip erhältlich. (Zi)

P.S.: Und wer Prof. Frank Weidner gerne vorher schon mal zuhören möchte - bitte. Continue Reading »

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Feb 23 2010

Evaluation der Pflegetransparenzvereinbarungen – Expertenworkshop der Vertragspartner nach § 113 SGB XI am 22. Februar 2010

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(BERLIN) Wesentliche Grundlage der Veranstaltung war eine zuvor nicht bekannte Auswertung des MDS einschließlich einer Reihe von Empfehlungen zur Verbesserung des Transparenzverfahrens. Kern der Verbesserungsvorschläge des MDS war die Definition von Risikokriterien (die der MDS auch gleich vorgenommen hat). Grundlage der Definition ist die fachliche Einschätzung der SEG 2 (AG des MDK, die die Evaluation durchgeführt hat). Diese Risikokriterien sollen bei Nichterfüllung zur sprungweisen Abwertung von Bereichs- und Gesamtnote führen. Äußerst Problematisch ist hierbei, dass für den ambulanten Bereich die Kriterien T1 und T2 (hier wird geprüft, ob individuelle Wünsche zur Körperpflege und zum Essen und Trinken dokumentiert sind) als Risikokriterien eingestuft werden. Dies ist fachlich nicht nachzuvollziehen, zumal die Prüfpraxis zeigt, dass es insbesondere bei T1 vor allem um die Dokumentation von Wassertemperatur und Pflegeprodukten geht.
Interessante Ergebnisse präsentierte Prof. Wingenfeld unter dem Titel: Perspektiven der Beurteilung von Ergebnisqualität – Ziele, Vorgehen und Stand des BMG - / MMFSJ-Projektes „Entwicklung und Erprobung von Instrumenten zur Beurteilung der Ergebnisqualität in der stationären Altenpflege“: Externe Qualitätsprüfungen könnten nur Stichproben einbeziehen, weshalb hier lediglich die Struktur- und Prozessqualität bewertet werden könne, während im Rahmen des internen Qualitätsmanagements Vollerhebungen und somit Bewertungen der Ergebnisqualität möglich seien. Im ambulanten Bereich sei eine zusätzliche Hürde für die Beurteilung von Ergebnisqualität, dass die Pflege zum großen Teil von Angehörigen durchgeführt wird und somit zumeist nicht davon ausgegangen werden kann, dass der ambulante Pflegedienst maßgeblichen Einfluss auf Pflegeergebnisse habe.
Ziel der Veranstaltung und Auftrag an die Moderatoren der Workshops war offensichtlich, lediglich die Evaluation der Transparenzvereinbarungen zu diskutieren, nicht aber die Qualität der Umsetzung. Aus diesem Grunde wurde auf die konkreten Kritikpunkte am Vorgehen des MDK kaum eingegangen. Frau Prof. Hasseler von der HAW, die mit der wissenschaftlichen Evaluation beauftragt ist, erklärte in ihrem Abschlussvortrag deutlich, dass sie sich im Rahmen ihres Auftrages nicht mit der Frage beschäftigen wird, ob die Instrumente der Transparenzvereinbarungen geeignet sind, bei unterschiedlichen Prüfern zu identischen Ergebnissen zu führen. Somit kann eine wesentliche Frage bezüglich der Evaluation nicht geklärt werden, nämlich ob die Transparenzberichte geeignet sind, dem Verbraucher vergleichbare Prüfergebnisse zur Verfügung zu stellen. Solange nicht gewährleistet ist, dass unterschiedliche Prüfer zu den gleichen Ergebnissen kommen, kann auch nicht davon ausgegangen werden, dass die Ergebnisse, die dem Verbraucher zur Verfügung stehen, vergleichbar sind. Da aber genau dies ein erklärtes Ziel der Pflegetransparenzvereinbarungen ist, ist nicht verwunderlich, dass das maßgeblich durch den GKV-Spitzenverband gestaltete Evaluationskonzept von vielen Beteiligten als purer Hohn empfunden wird! (Al)

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Feb 20 2010

Unbeliebter Pflegeberuf

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(BREMEN) Geahnt hat man es - die Uni Bremen hat es jetzt untersucht: die Pflegeberufe haben ein Imageproblem. Zumindest gilt das für Schülerinnen und Schüler, die vor der Wahl eines Ausbildungsberufes stehen. Nur 1,9% der Jungen  und 10,4% der Mädchen an allgemeinbildenden Schulen können sich vorstellen, einen Pflegeberuf zu ergreifen. Deutliche Unterschiede gibt es auch bei den Schulformen. So kämen für 11,4% der Hauptschüler ein Pflegeberuf infrage - aber nur 5,3% der Realschüler und 3,4% der Gymnasiasten würden einen Pflegeberuf wählen. Als Begründung für diese Situation führen die Forscher einen Mangel an Interesse und persönliche Voraussetzungen, aber auch klischeebehaftete Vorstellungen vom Pflegeberuf an. Angesichts des bestehenden und weiterhin drohenden Personalmangels in der beruflichen Pflege bahnt sich mit dieser Entwicklung eine Versorgskatastrophe an, denn in naher Zukunft wird niemand mehr ernsthaft den Pflegenotstand in Frage stellen können. Es ist am Ende auch die fortgesetzte Mißachtung der Warnungen, die Ursächlich für diese Situation ist. Immerhin - die Studie fördert auch zu Tage, dass fast 95% der Auszubildenden in den Pflegeberufen diesen Beruf wieder wählen würden. (Zi)

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Feb 18 2010

Pflegekammer in Niedersachsen in der ersten Lesung

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(HANNOVER) Heute geht der Antrag der SPD und der Grünen in die erste Lesung im niedersächsischen Landtag - ein Ereignis mit historischer Dimension. Die Entscheidung der zwei Oppositionsparteien hat schon für Diskussionen gesorgt. So hat sich der Hartmannbund in der Öffentlichkeit erwartungsgemäß ablehnend geäußert. Heute berichtet die Ärzte-Zeitung Online über die Anträge und kommentiert zudem das Ereigniss - wohlwollend. Vertreter des Fördervereins zur Errichtung einer Pflegekammer in Niedersachsen und des DBfK sind zur Debatte als Gäste geladen. (Zi)

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Feb 11 2010

SPD fordert Pflegekammer in Niedersachsen

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(HANNOVER) Gestern haben wir berichtet, dass die GRÜNEN sich für eine Pflegekammer in Niedersachsen engagieren - und fast zur gleichen Zeit bringt die SPD auch einen Antrag zur Gründung einer Pflegekammer in Niedersachsen ein. Die SPD hat sich lange und intensiv mit der Einführung einer Pflegekammer befasst und gegen alle Widerstände aus anderen Organisationen nun der Pflegekammer zugestimmt. Dafür sei ihr - bei aller parteilichen Unabhängigkeit - schon mal gedankt. Natürlich begrüßt der DBfK dass Engagement der SPD.  Die Anträge der GRÜNEN und der SPD werden am 18.02.2010 im Landtag in Niedersachsen erstmalig beraten - in derselben Sitzung, in der der Antrag der CDU/FDP-Koalition zur Attraktivitätssteigerung der Pflegeberufe bereits zum zweiten Mal beraten wird. Sage noch mal jemand, es tue sich nichts. (Zi)

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Feb 10 2010

GRÜNE fordern Pflegekammer in Niedersachsen

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(HANNOVER) Die Landtagsgrünen fordern die Einrichtung einer Pflegekammer in Niedersachsen. “Es ist an der Zeit, dass die rund 130.000 Pflegekräfte in Niedersachsen als neue Akteure im Gesundheitswesen die Interessen der Bevölkerung an einer qualitativ hochwertigen Pflege angemessen vertreten können”, sagte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Ursula Helmhold am Mittwoch (heute) in Hannover. Ziel des Vorstoßes der Grünen ist es, die Versorgungsqualität in Heimen und Krankenhäusern zu verbessern. Der DBfK Nordwest hat in einer Mitteilung seine Unterstützung für die Eingabe der Grünen angekündigt. (Zi)

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Feb 05 2010

Die Rechnung ohne die Pflege gemacht

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(HAMBURG) In der vergangenen Woche hat das Institut für Immobilienwirtschaft Georg & Ottenströer mit einer Pressemitteilung scheinbar gute Perspektiven für Anleger im Immobilienmarkt verkündet: in den nächsten 15 Jahren werden ihren Berechnungen nach bis zu 400.000 zusätzliche stationäre Pflegeheimplätze und 3.400 neue Pflegeheime benötigt. Diese Perspektive ist aus einem traditionellen Verständnis der pflegerischen Versorgung entstanden, doch ist es weder gesellschaftlich gewollt noch liegt darin eine realistische Perspektive - Georg & Ottenströer haben ihre Rechnung ohne die Pflege gemacht! Ihre in vielen Einzelaspekten differenzierte Analyse wird so nicht aufgehen kann: sie haben schlichtweg übersehen, dass das Pflegepersonal für stationäre Altenpflegeeinrichtungen nicht vorhanden sein wird.

Georg & Ottenströer sehen die Ursache für den erhöhten Bedarf an Pflegeheimplätzen in der demographischen Entwicklung, vergessen jedoch dabei, dass sich genau deshalb die Zahl der Pflegekräfte umgekehrt proportional zum Bedarf entwickeln wird. Eine Prognose aus England zeigt eine erschreckende Tendenz, die sich durchaus auf Deutschland übertragen lässt: Bis 2020 wäre die Lücke so groß, dass jeder 4. Schulabgänger einen Pflegeberuf erlernen müsse, um diese zu schließen. Selbst wenn also der Pflegebedarf steigt, heißt das nicht gleichzeitig, dass mehr Heimplätze benötigt werden. Vielmehr heißt es, dass man in Strukturen investieren muss, die die pflegerische Versorgung auch in Zukunft sicherstellen. Die politisch proklamierte Maxime „ambulant vor stationär“ greift zusehends, das wir z.B. in der Evaluation des Landespflegegesetzes NRW bestätigt.

Zugegeben, Immobilien lassen sich besser verkaufen als Bildung oder Nachbarschaftsprogramme. Doch sehen wir uns hier als Vertreter der professionell Pflegenden in der Verantwortung, den potentiellen Anleger aufzuklären: die Investition alleine in Bettenburgen hilft niemandem, am wenigsten dem Anleger. Schon heute sind die stationären Altenpflegeeinrichtungen nicht ausgelastet - Pflegekräfte hingegen werden bereits jetzt vergeblich gesucht.

Die Wertschöpfung aus der Immobilie ergibt sich direkt aus der Pflege. Hier gilt es zu investieren. Wir arbeiten durch Forschung in der Pflegewissenschaft und durch hochqualifizierte Studiengänge und Aus- und Weiterbildungen daran, auch künftig eine pflegerische Versorgung sicherzustellen. Weder Länder noch Träger von Pflegeeinrichtungen zeigen hier ein ausreichendes Engagement.

Wenn Sie also Ihr Geld gewinnbringend in eine Pflegeimmobilie investieren wollen, unterstützen Sie zeitgleich den Ausbau der Pflegeberufe! Wir wollen dafür sorgen, dass auch in Zukunft eine bedürfnisorientierte pflegerische Versorgung sichergestellt wird. Wir in der Pflege erleben die tagtäglichen Herausforderungen hautnah, daher sind wir es, die über die Expertise zur weiteren Entwicklung der Versorgungsstrukturen verfügen. Unterstützen Sie Universitäten und Hochschulen, an denen diese Expertise weiterentwickelt und Pflegende nachhaltig qualifiziert werden. (SJ)

Siehe dazu auch eine Stellungnahme des DBfK zum Personalmangel in der Pflege.

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Jan 26 2010

Das Hamburger Heimgesetz: Arbeitsbeschaffung für ehemaliges LBK-Pflegepersonal

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(HAMBURG) Seit dem 1. Januar 2010 ist auch in Hamburg ein neues Heimgesetz in Kraft getreten. Das Gesetz sieht Kontrollen wie kein anderes Heimgesetz vor. Insbesondere die Überprüfung der ambulanten Pflegedienste durch die Heimaufsicht ist bundesweit einmalig. Der Beobachter mag sich fragen: Wo nimmt die Stadt das ganze Personal her, wo doch die Haushaltslage immer angespannter wird? Damit hat Hamburg keine Probleme, da im Zuge der Privatisierung der Landeskrankenhäuser eine Menge Personal an der Hansestadt Hamburg hängen geblieben ist. Traurig ist nur, dass dieser Überschuss an Pflegefachkräften nicht der Altenpflege zugeführt werden kann, wo Fachkräfte dringend benötigt werden. Diesem Bedarf nimmt man sich in Hamburg leider ausschließlich mit der Haltung „Pflegen kann jeder“ an. Das „Aktionsbündnis Altenpflege“ fördert insbesondere die Umschulung von schwer vermittelbaren Arbeitslosen zu Altenpflegern. Charakteristisch für die Hamburger Auffassung von professioneller Pflege ist die Ausbildung in der Gesundheits- und Pflegeassistenz. Für diese zweijährige Ausbildung ist in Hamburg noch nicht einmal ein Hauptschulabschluss erforderlich und Schwerpunkt des Bildungsprofils ist die Qualifizierung zur Durchführung der Behandlungspflege. Die äußerst intelligente Politik lässt sich wie folgt zusammenfassen: Mehr unqualifiziertes Personal in die Pflege und die Bindung von qualifiziertem Personal in der Kontrolle. In Hamburg wird es wohl noch einige Jahrzehnte dauern, bis man dort die saarländische Weisheit begreift, dass Schweine vom Wiegen nicht fetter werden – und schon gar nicht unter personeller Mangelernährung! (Al)

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Jan 22 2010

ICN unterstützt mit Spendenfond die haitianische Pflege und Pflegenden

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Aus dem Newsletter des Deutschen Berufsverbandes für Pflegeberufe, Sonderausgabe vom 22.01.2010:

Der Geschäftsführer des International Council of Nurses - ICN, David Benton, hat heute morgen die Eröffnung des Spendenfonds “Supporting Nurses and Nursing in Haiti Fund” bekannt gegeben. ICN ermöglicht damit nationalen Berufsorganisationen und Einzelpersonen die direkte Unterstützung für die BerufskollegInnen und dem haitianischen Berufsverband, einem ICN-Mitglied. Die Geldeinzahlung erfolgt direkt beim ICN und wird dort auf einem Unterkonto verwaltet (Bankverbindung am Ende der Nachricht).

ICN wird in enger Zusammenarbeit mit dem haitianischen Berufsverband und den für das Pflegewesen zuständigen Behörden die geeignetsten Initiativen zum langfristigen Wiederaufbau der Pflege in Haiti unterstützen. ICN wird über die Vorhaben und Fortschritte berichten. ICN bedankt sich im Voraus für das Mitgefühl und die Unterstützung für die Menschen, die KollegInnen und die Pflegedienstleister im verwüsteten Haiti.

Aus Haiti sind direkte Augenzeugenberichte über das Internet beim ICN eingegangen. So berichtet die Hebamme Agnes Jacob, ein langjähriges Mitglied der Global Alliance for Nursing and Midwifery über das derzeitige Ausmaß der Erdbebenkatastrophe, wie sie es beobachtet und erlebt:

* Der Zugang zu den basalen Lebensgrundlagen - Wasser und Nahrung - bleibt die vordringlichste Aufgabe.
* Die nationale Pflegeuniversität und die Fakultät für Medizin sind zerstört. Zum Zeitpunkt des Einsturzes befanden sich StudentInnen in Vorlesungen. Die nationale Hebammenschule (ENSIF) steht noch.
* Die Geburtshilfliche Abteilung am Universitätskrankenhaus hat nahezu kein Personal. Die Einrichtungen sind zusammengestürzt, die KollegInnen stehen da ohne Arbeitskleidung, Transportmöglichkeiten, Elektrizität und Wasser. Die Telefonverbindungen sind außer Betrieb, die Internetverbindungen äußerst schlecht. Der Supermarkt ist geschlossen, es gibt keine Nahrungsversorgung, nur einen Straßenverkauf (überwiegend Obst). Viele öffentliche Einrichtungen, darunter das Gesundheitsministerium, die großen Krankenhäuser und die Kliniken sind zerstört.
* Wir arbeiten unter den hohen krisenbedingten Anforderungen weitgehend ohne logistische Unterstützung, haben nur ein paar wenige Fahrzeuge, ohne Benzin …

Die Bankverbindung zum ICN:
UBS S.A. | P.O. Box 2600 | 1211 Geneva 2
Clearing no: 240
Kontoinhaber: International Council of Nurses
Swift No: UBSWCHZH80A

Für Überweisungen in Schweizer Franken:
Account no: C0-158267.0
IBAN No: CH33 0024 0240 C015 8267 0

Für Überweisungen in Euros:
Account no: C0-247396.1
IBAN No: CH03 0024 0240 C024 7396 1

Für Überweisungen in US Dollars:
Account no: C0-158267.1
IBAN No: CH06 0024 0240 C015 8267 1

Der DBfK-Bundesverband bittet um Weiterleitung der Nachricht und um Unterstützung des “Supporting Nurses and Nursing in Haiti Fund” des ICN.

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