Mehr Pflegeplätze als Bewohner

(HANNOVER) Die Region Hannover verfügt über ein Überangebot an Pflegeplätzen. Die Auslastung in den stationären Einrichtungen sei in Hannover und Umland in den zurückliegenden drei Jahren von 97 auf 94 Prozent gesunken. Das geht aus dem zweiten Pflegebericht hervor, der vom Sozialdezernenten der Region Hannover, Erwin Jordan, am Montag vorgestellt wurde. Insgesamt stehen in der Region 154 Pflegeheime mit zusammen 12.367 Plätzen zur Verfügung. Ein Pflegeheimplatz in Hannover ist im Durchschnitt ca. 10 Prozent teurer als im Landesdurchschnitt.

Schlecht ist die Situation für Demenzkranke in der Region. Nur knapp ein Drittel der Einrichtungen kann spezielle Betreuungskonzepte vorweisen. Zwar fördere die Region den Ausbau der Betreuungsangebote, doch fehle es an der Unterstützung vor allem durch die niedergelassenen Ärzte, da diese nicht ausreichend vergütet würden.

„Insgesamt untermauern die Ergebnisse des Pflegeberichts unsere Leitidee, die Hilfen zur Pflege im ambulanten Bereich zu stärken“, sagte Jordan. Das gilt vor allem für die Umsetzung des Grundsatztes ‚ambulant vor stationär‘ auch in der Versorgung der ca. 16.000 von Demenz betroffenen Bewohner in der niedersächsichen Landeshauptstadt und Umland.(Zi)

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Ein Kommentar zu Mehr Pflegeplätze als Bewohner

  1. Karen sagt:

    Ein sehr schf6ner Artikel, erst einmal danke daffcr!Ich habe cjodeh ein, zwei Anmerkungen:Ich denke, mit dem Begriff der Irritation durch Kultur triffst du einen wichtigen Punkt. Dennoch denke ich, dass es nicht immer eine Irritation in Richtung Whatthefuckability sein muss, sondern auch in anderer Form irritierend sein kann. (Irritierend ist hier immer im Sinne der Systemtheorie nach Luhmann verstanden.)Zudem denke ich, dass eine Unsterblichkeit in deinem Sinne nicht unbedingt erstrebenswert sein muss. Wenn wir von allen unseren grodfen Wissenschaftlern, Politikern, Philosophen, Schriftstellern etc. heute e4hnliche Datenmengen he4tten, he4tten wir sehr grodfe Probleme mit ihnen. Wir haben schon mit den bekannten Daten Probleme, wenn wir z.B. Schopenhauers Meinung fcber Frauen berfccksichtigen. Kf6nnen wir ihn dann noch als grodfen Geist wahrnehmen? Oder man denke auch antisemitische Tendenzen bei vielen Kfcnstlern, Politikern usw. Was machen wir damit?Wir kf6nnten zwar alles fcber einen Menschen sagen, mit den von dir beschworenen Datenmengen, doch wir kf6nnten schwerlich das Gehaltvolle herausfiltern. Vielleicht willst du das auch gar nicht, aber eine Simulation der toten Menschen wfcnsche ich mir gar nicht.Ich wfcnschte mir auch keine Simulation meiner Persf6nlichkeit, wenn es denn mf6glich we4re. Ich will das raushauen kf6nnen, was ich ffcr teilenswert halte, den Rest aber ffcr mich behalten. Da schwingt auch ein Teil Eitelkeit mit, aber meine Fehler will ich nicht simuliert und nicht unbedingt archiviert sehen, auch wenn ich weidf, dass ich nicht alle Fehler verstecken kann.

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