Großdemo gegen Unterfinanzierung der Krankenhäuser

Aktionsbündnis

(NORDWEST/BERLIN) Ca. 70.000 Demonstranten und Demonstrantinnen erwarten die Organisatoren der Großdemo gegen Unterfinanzierung der Krankenhäuser am 25. September in Berlin. Hinter der Protestkundgebung stehen eine Reihe von Organisationen aus dem Gesundheitswesen, unter anderem auch der DBfK. Dieser hat in der vergangenen Woche seine Mitglieder gebeten, möglichst zahlreich zu der Veranstaltung zu erscheinen, um wirksam auf die katastrophalen Zustände in deutschen Kliniken hinweisen zu können.

Die Bedingungen in den Kliniken sind für die dort arbeitenden Kollegen und Kolleginnen immer unerträglicher geworden. Dem von der Politik in den zurückliegenden 10 Jahren forcierte Abbau von Betten steht eine Zunahme von behandelten Patienten gegenüber, die in immer kürzerer Zeit abgefertigt werden müssen. Während bei den Medizinern durch Anwendung der Arbeitszeitrichtlinie mehr Stellen hinzukamen, wurden im Pflegedienst 50.000 Stellen abgebaut. Die Situation hat sich durch die erfolgreichen Tarifverhandlungen des Marburger Bundes insgesamt verschärft. Nun sollen durch eine bessere finanzielle Ausstattung der Kliniken die Personalsituation der Pflege verbessert und zugleich notwendige Investitionen in den Kliniken realisiert werden.

Die Demonstration, zu der Mitarbeitende aller Berufsgruppen der Krankenhäuser erwartet werden, findet einen Tag nach der geplanten Einbringung eines Gesetzentwurfes zur Klinikfinanzierung statt.  Beteiligt sind neben dem Deutschen Pflegerat auch die Gewerkschaft ver.di und der Marburger Bund. Hintergründe zur Aktion auf der Seite des Aktionsbündnisses. (Zi)

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