Zahl der Krankenhausbehandlungen nimmt zu

(NORDWEST) Der demographische Wandel wird auch an deutschen Kliniken nicht vorbeigehen – in einer älter werdenden Gesellschaft steigt die Zahl der im Krankenhaus behandelten Menschen mehr als deutlich an. Die statistischen Ämter des Bundes und der Länder haben vorgerechnet, dass bis zum Jahr 2030 die Zahl der in Krankenhäusern behandelten Patienten im bundesweiten Durchschnitt um ca. 9,1 % steigen wird. Während Krankenhäuser in Bayern und Baden-Württemberg dann sogar 13,8 % mehr Patienten versorgen müssen, wird es in Sachsen-Anhalt durch die Folgen des Bevölkerungsrückganges auch eine Rückgang in den Belegungszahlen der Kliniken geben.

Veränderungswerte Krankenhausbehandlungen bis 2030 In Nordwest weist Schleswig-Holstein die deutlichsten Veränderungswerte auf: mit einem erwarteten Zuwachs von 12,7 % mehr Krankenhausbehandlungen gehört das nördlichste Bundesland zu den überdurchschnittlich belasteten Regionen. Es folgen Hamburg (+11,3%), Niedersachsen (+8,4%), Nordrhein-Westfalen (+7,4%) und Bremen (+7,3%). Die Vorausberechnung basiert auf der Annahme, dass ein stationärer Krankenhausaufenthalt vor allem durch das Alter und das Geschlecht bestimmt wird (sog. Status-Quo-Annahme). (Zi)

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