Keine Zeit zum Kaffeetrinken

image_060.jpgEs ist schwieriger, eine vorgefasste Meinung zu zerstören, als ein Atom – soll Albert Einstein mal gesagt haben.  Eine vorgefasste Meinung zum Pflegepersonal bezieht sich auf dessen Kaffeekonsum. Der sei nämlich angeblich außergewöhnlich – nahezu exorbitant. Das stimmt nicht: das Marktforschungsinstitut „Burda Communitiy Network“ hat kürzlich erhoben, wie hoch der Kaffeekonsum in den einzelnen Bundesländern ist – wir haben dem Ergebnis die Zahl der dort Pflegenden gegenübergestellt. Wenn das Vorurteil die tatsächlichen Verhältnisse wiederspiegelt, müsste der Kaffeekonsum dort am höchsten sein, wo die meisten Pflegenden arbeiten.  Am meisten Kaffee wird im Saarland konsumiert, bei der Zahl der Pflegenden belegt das Saarland hingegen den vorletzten Platz. Den wenigsten Kaffee trinken die Sachsen, die Rang 6 in der Tabelle der Pflegekräfte bekleiden. In Bremen und NRW wird übrigens die gleiche Menge Kaffee getrunken, während die beiden Bundesländer bei der Ausstattung mit Pflegepersonal  die Antipoden in der Tabelle darstellen. Hat also alles nichts miteinander zu tun. (Zi)

Kaffeekonsum und Pflegekräfte

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