Petition gegen Absenkung der Zugangsvoraussetzungen

Vor einigen Wochen hat die Bundesregierung im Rahmen einer Änderung des Arzneimittelgesetzes Veränderungen im Krankenpflege- und Altenpflegegesetz vorgenommen. Für beide Berufsgruppen wurden die Zugangsvoraussetzungen zur Ausbildung auf den Hauptschulabschluss nach zehn Schuljahren abgesenkt. Damit haben sich die Abgeordneten der Regierungsfraktionen über alle im Vorfeld massiv geäußerten Bedenken und kritischen Stellungnahmen der überwiegenden Mehrzahl der Pflegenden, vieler Gesundheitsexperten und –politiker und der Pflegeberufsverbände hinweggesetzt. Nun hat der Petitionsausschuss eine Einreichung von  Franz Wagner, Geschäftsführer des DBfK Bundesverbandes, zugelassen – Ziel ist es, mit Hilfe öffentlicher Unterstützung das Gesetz erneut im  Deutschen Bundestag zur Diskussion zu bringen. Um eine Anghörung in dieser Sache zu erreichen, müssen in den kommenden drei Wochen mindestens 50.000 Mitzeichner ihre Unterstützung bekunden. Die Mitzeichnung ist  auf den Seiten des Bundestages nach vorheriger Registrierung auf der Website des Petitionsausschusses möglich. (Zi)

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Ein Kommentar zu Petition gegen Absenkung der Zugangsvoraussetzungen

  1. Silvia Dieckmann sagt:

    Vom erklärten Ziel 50000 Mitzeichner innerhalb von 3 Wochen sind wir jetzt in der dritten Woche noch weit weit entfernt, und seit einigen Tagen kleckern die Unterschriften auch noch noch spärlich . Bleibt zu hoffen dass noch einiges über die Unterschriftenlisten passiert – allein mit fehlt der Glaube .
    etwas ernüchterte Grüße
    Silvia Dieckmann

    PS : sehr erstaunt hat mich allerdings dass ich nur wenige Namen vom Bundesvorstand auf der Liste finden konnte , nicht wirklich beispielgebend.


    admin:
    Neben der Online-Petition besteht die Option, Unterschriftenlisten einzureichen. Diese sind unter der Adresse des DBfK online zu bekommen. Gehen wir also davon aus, dass mit diesen Listen noch Stimmen zusammenkommen – ob damit in der verbliebenen Zeit allerdings noch knapp 44.000 Menschen zeichnen, wird wohl nur von unverbesserlichen Optimisten noch als Hoffnung betrachtet. Wir stellen den Hinweis auf die Petiton und die Unterschriftenliste hier noch mal ein.

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