Das lohnt sich nicht mehr: Diakonie schließt Sozialstation in Schleswig-Holstein

(OLDENBURG i.H.) Gerade hat man noch Geburtstag gefeiert und sich über die sehr gute MDK-Benotung gefreut – nun wird die Diakoniestation in Oldenburg i.H. zu Grabe getragen. Die Kosten für den Betrieb der Sozialstation seien zu hoch, um den 20 Mitarbeiterinnen den Kirchentarif zu zahlen, wie im Zeitungsartikel mitgeteilt. Fachkräftemangel, hohe gesetzliche Anforderungen und  ein finanzielles Verlustgeschäft haben am Ende zu der Entscheidung des Kirchenvorstandes Ostholstein geführt, die Station zur Mitte des kommenden Jahres zu schließen. Pflege lohnt sich eben nicht mehr. (Zi)

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2 Kommentare zu Das lohnt sich nicht mehr: Diakonie schließt Sozialstation in Schleswig-Holstein

  1. Irritierter sagt:

    und das Traurige ist, dass der Kirchentarif AVR nur wenig besser bezahlt, als Mindestlohn. In BaWü hätte ich jetzt nach dem Examen nach AVR 2000€ brutto (ca 12,50€) verdient und das als Fachkraft mit Verantwortung für 25-30 Menschen, die es verdient haben, gut versorgt zu werden.

  2. Was denn aufregen. Die Kostenträger habe doch die Versorgungspflicht. Wenn von „uns“ keiner mehr da ist, können diese dann kostengünstig die Pflege leisten. Bin aber dann auf die PTV-A Note gespannt.

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