Krankenhausgesellschaft als Problemlöser?

Wie soll man sich das denn vorstellen? Ausgerechnet die Niedersächsische Krankenhausgesellschaft bietete sich an, als Alternative zur Pflegekammer die Probleme in der Pflege selber in die Hand zu nehmen und zu regeln. Also ausgerechnet die Interessenvertretung der Organisationen, die in den zurückliegenden Jahren unter großem Weh und Ach den Personalabbau in der Pflege zumindest nicht verhindert haben? Die Organisation, die den eigenen Bedarfen folgend Sackgassen-Ausbildungen etabliert haben, um eine billige Lösung für den Mangel an qualifiziertem Personal zu finden? Also der Verein, der der Überstundenanhäufung zuschaut und Überlastungsanzeigen kassiert? Den Versorgungsbrüche nicht sonderlich interessieren, weil das einen andere Kostenträger angeht – oder zumindest das eigene Budget nicht belastet? Also, wir wissen ja nicht… (Zie)

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Ein Kommentar zu Krankenhausgesellschaft als Problemlöser?

  1. Heilkunde sagt:

    Es geht immer mehr Geld aus dem Gesundheitssystem in den Krankenhaussektor.

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